KI, Geisteswissenschaften und Byronic
Der Prozess
Von Byronic
Dieses Buch ist als Verfahren angelegt. Nicht als lose Essay-Sammlung, sondern als inszenierter Prozess. Der Gerichtssaal ersetzt das Seminar, die Anklage ersetzt die These, das Plädoyer ersetzt die Fußnote.
Im Zentrum steht die Frage:
Was geschieht, wenn Künstliche Intelligenz in die geisteswissenschaftliche Arbeit eindringt – und nicht nur als Werkzeug, sondern als Mit-Akteur?
Der Text konstruiert einen fiktiven Strafprozess, in dem nicht eine Person, sondern ein System zur Debatte steht. Die Anklagepunkte reichen von epistemischer Verkürzung über Machtkonzentration bis hin zur kulturellen Vereinheitlichung. Die Verteidigung verweist auf Effizienz, Demokratisierung von Wissen und neue Formen der Kooperation.
Das Verfahren ist literarisches Mittel und analytisches Instrument zugleich. Durch die Prozessstruktur entsteht eine argumentative Schärfe, die ein klassischer Essay so nicht erzeugen würde. Positionen werden nicht referiert, sondern konfrontiert. Begriffe werden nicht nur definiert, sondern unter Kreuzverhör gestellt.
Thematisch bewegt sich das Buch durch:
– erkenntnistheoretische Fragen nach Autorschaft und Verantwortung
– die Rolle algorithmischer Systeme in Bildung und Forschung
– Machtstrukturen digitaler Plattformen
– Filtermechanismen und strukturelle Steuerung
– kulturelle Diversität und Vereinheitlichung
– die Grenze zwischen Assistenz und Delegation
Der Prozess endet nicht mit einem einfachen Urteil. Er führt vielmehr vor, dass jede Entscheidung über KI zugleich eine Entscheidung über wissenschaftliche Praxis, kulturelle Deutungshoheit und institutionelle Verantwortung ist.
Im Unterschied zum „Taschenlampen“-Band, der stärker metaphorisch und selbstreflexiv angelegt ist, arbeitet „Der Prozess“ mit der Form der gerichtlichen Auseinandersetzung. Die Dramaturgie erzeugt Distanz. Die Argumente werden sichtbar, weil sie gegeneinander stehen.
Der Text ist weder Technikoptimismus noch Kulturpessimismus verpflichtet. Er legt Strukturen frei. Er zeigt, dass die Einführung von KI in geisteswissenschaftliche Kontexte kein rein technischer Vorgang ist, sondern eine institutionelle und erkenntnistheoretische Verschiebung.
Das Buch eignet sich für Leser, die nicht nur wissen wollen, was KI kann, sondern was sie verändert – in Denkformen, Verantwortlichkeiten und akademischer Praxis.
KI, Geisteswissenschaften und Byronic – Der Prozess
Von Byronic
Weitere Informationen und begleitende Beiträge finden Sie unter
byronic.de
Bibliografische Angaben
Autor: Byronic
Sprache: Deutsch
Erscheinungstermin: 2. August 2025 FireShot Webpage Capture 496 – …
Seitenzahl (Print-Ausgabe): 350 Seiten FireShot Webpage Capture 496 – …
ISBN-13: 979-8293198351 FireShot Webpage Capture 496 – …
ASIN: B0FKZZWGVT FireShot Webpage Capture 496 – …
Herausgeber: Independently published FireShot Webpage Capture 496 – …
Teil der Reihe: KI, Geisteswissenschaften und Byronic
Formate und Preise (Stand laut Amazon-Seite)
Kindle-Ausgabe: 2,69 € FireShot Webpage Capture 496 – …
Taschenbuch: 14,99 € FireShot Webpage Capture 496 – …
Versand durch: Amazon FireShot Webpage Capture 496 – …
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Kindle-Version:
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Taschenbuch (über ISBN):
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