Die bequeme Illusion der Verantwortung
Der Ausgangspunkt war eine scheinbar einfache, beinahe naive Frage: Warum tun Menschen Dinge, von denen sie wissen, dass sie sie […]
Der Ausgangspunkt war eine scheinbar einfache, beinahe naive Frage: Warum tun Menschen Dinge, von denen sie wissen, dass sie sie […]
Es beginnt mit einer unspektakulären Gewohnheit. Essen und Lesen gehören zusammen. Nicht beiläufig, sondern ritualisiert. Sonntags die Tageszeitung zum Frühstück,
Spielen beginnt oft dort, wo der Alltag endet. Feierabend, Jalousien runter, Licht gedimmt, der Monitor übernimmt. Was zunächst wie Ablenkung
Man sucht den eigenen Domainnamen bei Google. Aus reiner Neugier, vielleicht aus Eitelkeit, vielleicht auch nur, weil man wissen will,
Der Ausgangspunkt war ein Wort, das sperrig klingt und dennoch erstaunlich präzise trifft: Informationshygiene. Gemeint war ausdrücklich keine feuilletonistische Medienkritik,
Der hier rekonstruierte Gesprächsverlauf lässt sich für das Weblog nicht als bloße Nacherzählung verwenden, wohl aber als Ausgangspunkt für eine
Der Gesprächsfaden begann unscheinbar, fast schulbuchartig: mit der Frage nach dem Unterschied zwischen Glaube und Vermutung. Doch schon diese scheinbar
Der Ausgangspunkt war unspektakulär und zugleich bezeichnend: eine scheinbar technische Frage nach der real verfügbaren Liquidität extrem reicher Individuen, exemplarisch
Der Anlass war unspektakulär. Ein hochgeladenes Dokument, die Bitte um einen Kommentar. Kein Kontext, kein Erwartungsmanagement. Nur die implizite Annahme,
Mit der technischen Inbetriebnahme des Weblogs stellte sich eine neue, leise, aber hartnäckige Frage: Wie ordnet man etwas, das bewusst